 | | Die strahlende neue Bayerische Meisterin Sophia Lacher vom FC Schweitenkirchen gemeinsam mit ihrem Trainer, Ex-Europameister Franz Dausch. | Hoch überlegen gewann Sophia Lacher vom FC Schweitenkirchen die bayerische Judo- Einzelmeisterschaft in Mainburg in der Gewichtsklasse bis 53 kg der Altersgruppe U14. Sie benötigte für ihre vier Kämpfe bis zum Meistertitel insgesamt nicht einmal zwei Minuten. Damit holte sie in diesem Jahr schon den vierten bayerischen Meistertitel nach Schweitenkirchen. Schon bei den Qualifikationsrunden, die oberbayerische und die südbayerische Meisterschaft, hatte sich Lacher in ähnlicher Überlegenheit gegen ihre Gegnerinnen durchgesetzt. Bei den bayerischen Meisterschaften rechnete ihr FCS-Trainer Franz Dausch jedoch mit größerem Widerstand, zumal die acht qualifizierten nordbayerischen Kämpferinnen in dieser Gewichtsklasse auch in den Vorjahren meistens dominierten. So war es eigentlich auch in diesem Jahr, denn die Plätze zwei bis fünf gingen allesamt an die nordbayerischen Vertreterinnen. Sophia Lacher jedoch war eine Klasse für sich. Die 13-Jährige aus Hohenwart, die schon seit mehreren Jahren mindestens drei mal wöchentlich in der Leistungsgruppe beim FC Schweitenkirchen trainiert, schaltete in der ersten Runde, dem Achtelfinale Jasmin Bösel vom TV Altdorf durch Harai-goshi (Hüftfeger) in knapp 30 Sekunden aus und schickte sie in die Trostrunde, wobei Bösel am Ende noch den dritten Platz belegen konnte. Im Viertelfinale wurde die nordbayerische Vizemeisterin Alexandra Gantner vom TSV Neutraubling und im Halbfinale Susanne Heiland, TSV Rötz, jeweils mit Juji-gatame (Armhebel) in unter einer halben Minute Kampfzeit besiegt. Im Finale hatte dann Lena Krause von der SG Eltmann gegen Lacher
keine Chance und schon nach 15 Sekunden beendete die hoch überlegene
FCS-Judoka mit ihrem Spezialwurf, einem Uchi-mata (innerer
Schenkelwurf) den Kampf vorzeitig und wurde neue Bayerische Judo-
Meisterin. Schon am kommenden Wochenende wird Sophia Lacher bei
den süddeutschen Einzelmeisterschaften, die in Grafenau stattfinden
werden, gegen die Vertreterinnen aus Baden, Württemberg und Bayern
erneut auf der Matte stehen. Diese Meisterschaft ist dann die höchste
Meisterschaft für die Altersgruppe U14, eine Deutsche Finalrunde wird
erst ab dem Jahrgang U17 ausgetragen.
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