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Judo Grad Prix in Düsseldorf am 20. Feb. 2010 |
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Verfasst von Herbert Possenriede
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22.08.2010 |
Wächter gibt nach Verletzung auf – drei Wochen WettkampfpauseDer Judo Grand Prix in der mit jeweils über 3000 Zuschauern an beiden Wettkampftagen voll besetzten Philipshalle in Düsseldorf sollte für Viola Wächter vom FC Schweitenkirchen nach dem Worldcup-Sieg im September in Birmingham wieder der erste große Wettkampf werden. Aber bereits im Achtelfinale musste sie gegen die Russin Ekaterina Melnikowa den Kampf vorzeitig aufgeben. Erneut hatte sie sich am Ellenbogen des linken Armes eine Kapselverletzung zugezogen und fällt laut Mannschaftsarzt des Deutschen Judobundes für weitere 3 Wochen aus. Dabei hatte sie bis zu diesem Zeitpunkt den Kampf bestimmt und schien auf einem guten Weg ins Viertelfinale zu sein. Wächter hatte seit September wegen Krankheit und Verletzungen schon auf die letzten großen Judoturniere wie z. B. Grand Slam in Tokio und Paris, Worldmasters in Seoul und World Cup in Sophia verzichten müssen. Auch bei der Deutschen Meisterschaft im Januar konnte sie ihren Titel des Vorjahres nicht verteidigen. Trotz dieser vielen dadurch verlorenen Punkte lag sie vor diesem Grand Prix als beste deutsche Judoka noch an 13. Stelle der Weltrangliste. Die Enttäuschung über die Niederlage waren ihr und ihrem Trainer Franz Dausch deutlich anzusehen. Nur für Bundestrainer Michael Bazinski bleibt Viola Wächter in der Gewichtsklasse bis 57 kg weiterhin die Nr. 1, denn auch die anderen drei Frauen, die für Deutschland am Start waren, Johanna Müller, Berlin, Miryam Rooper, Köln und die neue deutsche Meisterin Hanna Brueck, Esslingen, kamen über das Achtelfinale (Platz 9) nicht hinaus. Viola kann also weiterhin als bisher einzige bayerische Judoka auf die nächsten Olympischen Spiele hoffen. Lothar Matthäus als Ehrengast bei Judo Grand Prix | | Fußball Rekordnationalspieler Lothar Matthäus nach einem Sportgespräch mit Viola Wächter und FCS-Trainer Franz Dausch. | Als Ehrengast auf Einladung von Marius Vizer, dem Präsidenten des Internationalen Judoverbandes IJF, ließ es sich der deutsche Fußball Rekordnationalspieler und Weltmeister Lothar Matthäus nicht nehmen, sich diese Judokämpfe anzusehen, an denen 355 Teilnehmern aus 45 Nationen mit insgesamt vier Olympiasiegern, elf weiteren olympische Medaillengewinnern, fünf Weltmeister und 24 weitere WM-Medailengewinner an den Start ginge „Fußball kann vom Judo noch viel lernen.“ Diese bemerkenswerte Aussage machte Lothar Matthäus anlässlich der Auslosung zum Judo Grand PriX Düsseldorf 2010 im Hotel Nikko. „Ich hatte bisher sehr wenig mit Judo zu tun, aber ich habe gespürt, dass Judo eine Sportart ist, in der Disziplin und Regeln, Reaktion und körperliche Fitness sehr wichtig sind. Bei der Vorstellung der Regeln habe ich gesehen, dass die Judoka alles daran setzen, ihren Sport sauber zu halten. Wir sprechen immer vom Doping, aber auch Fairness ist wichtig. Und das ist genau das, was wir im Fußball brauchen. Judo spielt in dieser Beziehung eine Vorreiterrolle für viele Sportarten!“
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Letzte Aktualisierung ( 22.08.2010 )
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