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Bericht zum 3. Quartal 2011 Drucken E-Mail
Verfasst von Herbert Possenriede   
31.10.2011

60 Judoka bestehen Gürtelprüfung, Abschied von Rosi

Judo Gürtelprüflinge des FC Schweitenkirchen. Rosi Amberger, hintere Reihe rechts, gab nach  16 Jahren Judo ihr Traineramt ab. Von ihren jungen Schützlingen, den Zuschauern, den  anwesenden Trainern und von der Vorstandschaft der Judoabteilung des FC Schweitenkirchen wurde sie mit viel Beilfall für ihre hervorragende langjährige und vielseitige Arbeit im Verein mit einem Blumenstrauß verabschiedet.
Judo Gürtelprüflinge des FC Schweitenkirchen. Rosi Amberger, hintere Reihe rechts, gab nach 16 Jahren Judo ihr Traineramt ab. Von ihren jungen Schützlingen, den Zuschauern, den anwesenden Trainern und von der Vorstandschaft der Judoabteilung des FC Schweitenkirchen wurde sie mit viel Beilfall für ihre hervorragende langjährige und vielseitige Arbeit im Verein mit einem Blumenstrauß verabschiedet.
In der letzten Woche vor den Sommerferien setzte die Judoabteilung des FC Schweitenkirchen  noch an drei Tagen Gürtelprüfungen mit je 20 Teilnehmern an.

Montag und Mittwoch war Herbert Possenriede, 5.DAN, alleiniger Prüfer für die unteren vier Gürtelgrade. Für die oberen Gürtelgrade waren am Freitag zwei Prüfer notwendig. Mit Possenriede bewertete auch noch Richard Kienberger (3.DAN) vom MTV Pfaffenhofen die Leistungen. Die jüngsten Prüflinge waren gerade erst sieben Jahre alt, die ältesten vierzig. Alle Prüflinge aus allen Altersgruppen waren von ihren Trainern sehr gut auf diese Prüfungen vorbereitet worden.

Somit bestanden alle 60 Teilnehmer ihre Prüfung, teils mit ausgezeichneten Leistungen: Acht Judoka zum weiß-gelben Gürtel (8.Kyu-Grad), 17 zum gelben Gürtel (7. Kyu),  12 zum gelb-orangen Gürtel (6.Kyu), 8 zum orangen Gürtel (5. Kyu), 5 zum orange-grünen Gürtel (4. Kyu), 6 zum grünen Gürtel (3. Kyu) und 4 zum blauen Gürtel (2. Kyu-Grad). 

Franziska Zellner auf dem Weg der Besserung

Nach einer erneuten Verletzung in Neunkirchen / Niederösterreich, einem Innenbandanriss und dem Abriss des vorderen Kreuzbandes am linken Knie, ist für die Deutsche Vizemeisterin dieses Jahres bis 78 kg zwar die gesamte Saison 2011 bereits zu Ende, sie befindet sich aber bereits auf dem Weg der Besserung und dürfte  in der kommenden Saison wieder ins Kampfgeschehen eingreifen können.

Viola Wächter holt Platz 9 beim Grand Slam in Moskau

Nach dem 7. Platz im Einzel und dem 2. Platz mit der deutschen Mannschaft bei der Judo-Europameisterschaft durfte Viola Wächter auch beim Grand Slam in Moskau die deutschen Farben vertreten. Sie belegte zwar am Ende den 9. Platz, verletzte sich aber gegen die Japanerin Aiko Sato, die spätere Siegerin erneut am rechten Knie (Kreuzband, Innenband). Dabei war Viola die einzige Kämpferin des gesamten Turniers, die die Japanerin an den  Rand einer Niederlage bringen konnte.

Durch diese Verletzung jedoch musste Viola Wächter auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Paris verzichten. Die für Deutschland eingesetzten Miriam Rooper und Marlen Hain konnten den 5. bzw.9 Platz in der mit 65 Teilnehmern am stärksten besetzten Gewichtsklasse bis 57 kg belegen und zogen damit in der Weltrangliste an Viola vorbei. Nun muss Wächter ihre Verletzung ganz schnell wieder auskurieren, damit auch sie für die Olympischen Spiele wieder Punkte sammeln kann, aber das wird mindestens noch 3 Monate dauern.

Zum Abschied Süddeutscher Meistertitel für Annika Labs

Bei der südbayerischen Einzelmeisterschaft der Männer und Frauen war der FC Schweitenkirchen mit fünf U20 Juniorinnen am Start. Dabei setzte sich die erst 18 Jahre alte Annika Labs im Finale bis 48 kg sogar gegen Heike Gewehr, Neutraubling durch, eine Judoka, die schon seit Jahren in der 1. Bundesliga kämpft. Leider kann Annika Labs an der Bayerischen Meisterschaft nicht mehr teilnehmen, da sie ihren Wohnort für einige Jahre nach Bremen verlegt, da sie von der dortigen Universität ein Stipendium erhalten hat.

Bis 52 kg gingen Carola Bachmayr und Regina Brummer an den Start, Carola wurde fünfte und Regina kam auf den 7. Platz. Bis 57 kg kam es sogar zu einem rein Schweitenkirchener Finalkampf um Platz drei. Diesen Platz belegte Eva Brummer vor ihrer Mannschaftskollegin Maria Bachmayer (5.)

Bei den Männern wollte der 28-Jährige Andreas Schmitt nach fast 5 Jahren Judopause seinen Leistungsstand bis 73 kg mit anderen guten südbayerischen Kämpfen überprüfen.

Aber nach seiner zweiten, wenn auch knappen Niederlage schied er ohne Platzierung vorzeitig aus. Für ihn heißt es jetzt erst mal fleißig trainieren, um an seinen alten Leistungsstand wieder heran zu kommen.

Trainer Herbert Possenriede zu Besuch in Bremen

Herbert Possenriede und Stefan Buben beim „Judo-Sambo Villa Vital“ in Bremen
Herbert Possenriede und Stefan Buben beim „Judo-Sambo Villa Vital“ in Bremen
Seinen Trainingskumpel Stefan Buben vom DDK (Deutsches DAN-Kollegium), dem Verband der Meister für alle BUDO-Sportarten, besuchte Herbert Possenriede bei einem Training in Bremen. Stefan Buben ist Diplom-Trainer des DOSB, Träger des 7. DAN im Judo (ehemals 5. Pl. bei der WM) und hat beim Sambo den 7. MG (Meistergrad) und ist Bundesbeauftragter für Sambo. In dieser russischen Kampfsportart ist er amtierender Vizeweltmeister. Seine Judo- und Samboschüler haben schon mehrfach deutsche und norddeutsche Meistertitel errungen. Gemeinsam mit dem FCS-Trainer Franz Dausch war er früher Mitglied  der Deutschen Nationalmannschaft und kämpfte mit Franz Dausch in der deutschen Meistermannschaft des VfL Wolfsburg. Seit 2010 ist der Bremer Stefan Buben auch passives Mitglied des FC Schweitenkirchen. Für die nach Bremen wechselnde Annika Labs, (s. Bericht ob.) wäre es eine tolle Gelegenheit mit einem weiteren Spitzentrainer während ihres Studiums zu trainieren.

Festival des Sports in Geisenfeld

Judovorführung der FCS-Judoka in Geisenfeld auf der Haupttribüne
Judovorführung der FCS-Judoka in Geisenfeld auf der Haupttribüne
Als einziger bayerischer Vertreter hatte sich die Stadt Geisenfeld für die deutsche Finalrunde des „Festival des Sports“ qualifiziert. Als Finalgegner standen ihnen Nürtingen/BW, Dellbrück/NRW, Lehrte/NS und Zwickau/Sachsen gegenüber. Es mussten möglichst viele Sportarten angeboten und dabei Zuschauer zum Mitmachen animiert werden. Herbert Possenriede hat mit der ehemaligen Nationalkämpferin Sylvia Dausch, Ex-Europameister Franz Dausch und einigen Judoka die Einladung der Stadt Geisenfeld  gerne angenommen und sich gemeinsam mit Ex-Kickboxweltmeister Jens Lintow die Matte im stündlichen Wechsel geteilt. Ziel war es, unsere Sportarten einer breiten Öffentlichkeit vorstellen zu dürfen und andere Sportarten noch näher kennen zu lernen. Die Bewertungen und damit der Gewinner des Festivals wird erst im November ermittelt, wenn auch alle anderen Städte ihre Vorführungen absolviert haben.

Magdalena Brummer gewinnt Erdinger Judoturnier

Beim jährlich stattfindenden großen Erdinger Judoturnier für Kinder und Jugendliche, war der FC Schweitenkirchen mit vier Teilnehmern am Start. Alle vier landeten in der Spitzengruppe.

Dabei trat Magdalena Brummer in die erfolgreichen Fußtapfen ihrer beiden großen Schwestern Regina und Eva. Überlegen gewann sie die Gewichtsklasse bis 30 kg der U11 und holte sich die Goldmedaille. Bei den U14 Mädchen kam auch Verena Buchloh bis 40 kg ins Finale, sie erreichte die Silbermedaille. In der gleichen Altersgruppe U14 kam Aline Jakuschies bis 52 kg auf den dritten Platz und bis 28 kg  (U11)  wurde Katrin Englisch vierte.

Platz 3 in der Bayernliga Frauen

In der Judo-Bayernliga der Frauen hat die Kampfgemeinschaft JV Ammerland-Münsing / FC Schweitenkirchen direkt nach ihrem Aufstieg den 3. Platz belegt. Von Schweitenkirchener Seite gehörten Annika Labs, Regina Brummer, Eva Brummer, Teresa Rettig, Viola Wächter, Lisa Dreischl,  Sylvia Dausch und Franziska Zellner zum Aufgebot, wobei die beiden Langzeitverletzten Nationalkämpferinnen Wächter und Zellner nicht zum Einsatz kommen konnten. Mit den beiden wäre eine wohl noch bessere Platzierung im ersten Jahr der Zugehörigkeit zur Bayernliga möglich gewesen.


Letzte Aktualisierung ( 31.10.2011 )
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